Wenn die Masken fallen, ...

...bleiben Schicksale

So könnte kurz zusammengefasst die Idee hinter dem Projekt Tunnel der Marter lauten ? einer einzigartigen Kunstaktion, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, den Kinderschutzzentren ?Die Möwe? und der erfolgreichen Kampagne ?Finger weg!? im Frühjahr 2006 in Wien stattfindet.


Eine Künstlerin, eine Idee
Hinter dem aufrüttelnden Titel Tunnel der Marter steht die Idee der freischaffenden Künstlerin Elisabeth Furtmüller, mit einem im Rathauspark aufgestellten Tunnel den Teufelskreis des sexuellen Missbrauchs zu symbolisieren und in einer künstlerischen Weise auf die Thematik hinzuweisen. Anhand der ? für die Öffentlichkeit zugänglichen ? Tunnelform, die den durchbrochenen Kreis darstellt, zeigt die Initiatorin die Situation sowie die Chance auf Veränderung und Neubeginn auf.

Die Organisatoren
Als Organisator hinter dieser ehrgeizigen Veranstaltung fungiert das junge Team von Projekt 33, einem engagierten Verein zur Umsetzung künstlerischer Projekte, die zur Verwirklichung dieses sensiblen, aber gleichzeitig auch einprägenden Kunstprojekts zum Tabuthema sexueller Missbrauch wesentlich beitrugen. Der 2004 gegründete Verein Projekt 33 will ambitionierten Projekten aus Musik und Kunst nicht nur Plattform, sondern auch Kontaktstelle sein. Junge Kreative aller Richtungen können die Räumlichkeiten des Vereins in der Stumpergasse 33 im 6. Bezirk nach Belieben für Ausstellungen, auf der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz oder einem Probenraum günstig mieten. Die Mitwirkung bei Tunnel der Marter ist für das Team eine wichtige Aufgabe und stellt eine künstlerische und menschlich anspruchsvolle Herausforderung dar.


Die Aktion
Das Ziel der Hauptveranstaltung im Wiener Rathauspark im April/Mai 2006 ist die nachdenkliche und kreative Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Geschichten von Betroffenen und der Aufruf zur Hilfe werden in Text, Bild und Musik dargestellt. Um den Geschichten der Betroffenen ein Gesicht zu verleihen, werden in einem ca. 30m langen u-förmigen Tunnel Gipsmasken und Texte ausgestellt. Die Gesichter dieser Masken sind ? nicht zuletzt zum Schutz der Betroffenen ? Personen aus Politik, Kultur und Wirtschaft, die durch ihre Teilnahme auch das öffentliche Interesse wecken. Die Maskenabnahme im Jänner/Februar 2006 wird außerdem die erste einer Reihe von Rahmenveranstaltungen sein, bei denen die Öffentlichkeit bereits auf die Thematik und die Hauptaktion vor dem Wiener Rathaus aufmerksam gemacht werden soll.

Ehrenschutz und Schirmherrschaft
wurden von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl und dem bekannten Vorstand der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters des AKH Wien, Prof. Dr. Max Friedrich, übernommen. Zusammen mit hoffentlich vielen bekannten Gesichtern aus Politik, Kultur und Öffentlichkeit und vielen Besuchern hoffen die Organisatoren auf rege Teilnahme und viele Spenden und Unterstützung für Opfer von sexuellem Missbrauch.

Initiatoren @ Tunnel der Marter
Thomas Huber 0650/ 33 484 33
Mag. Eva-Maria Pesendorfer 0650/33 474 33
E Mail: infoweDontwAnt@spamtunneldermarter.at

PR @ Tunnel der Marter
Mag. Astrid Iro
Tel: 0660/34 23 573
E Mail: presseweDontwAnt@spamtunneldermarter.at

www.tunneldermarter.at
www.projekt33.at
www.atelier-kerfurt.com