Andreas Gasser, Sänger und Gitarrist von shiver:
"Die Augen zu öffnen sagt sich leicht, ist es aber nicht. Zu sehr lebt man seinen Alltag und sieht zu wenig nach links und rechts. Wenn man etwas nicht glauben kann, nicht glauben will, dann ignoriert man gerne auch offensichtlicheres als das subtile Leid eines missbrauchten Kindes. Wir möchten das ändern. Wir wollen dazu beitragen, dass wir nicht länger wegsehen!"

Bernhard Wimmer, Schlagzeuger von shiver:
Bei der Emotionalität dieses Themas muss immer gewahrt bleiben, keine Hetzjagd daraus zu machen und vorschnelle Verurteilungen, die einem möglicherweise Unschuldigen die Existenz kosten können, auszuschließen. Ein offenes Ohr für Kinder, etwas Zeit und Einfühlungsvermögen, das sind die Qualitäten an die wir appellieren. Wenn ein Kind jemanden hat, dem es sich ohne Bedingungen oder Scheu anvertrauen kann, ist ein großer Schritt getan.

Roman Pachernegg, Bassist von shiver
"Das Entsetzen ist groß, wenn Medien über immer neue Fälle von Kindesmissbrauch berichten. Genauso schnell verschwimmen diese Meldungen aber wieder in der allgemeinen Informationsflut ? eine nähere Auseinandersetzung mit diesem Thema wird gar nicht erst in Erwägung gezogen. Mit stummer Anteilnahme aber ist keinem einzigen Kind geholfen. Wir unterstützen diese Kampagne, weil hier ein gesellschaftliches Tabu Thema endlich mit dem notwendigen Nachdruck und dem Willen zur Veränderung  an die Öffentlichkeit getragen wird. Aktiv statt passiv, nur so können wir etwas bewegen."

Robert Schönhofer, Gitarrist von shiver
"Bei der Medienberichterstattung über ein solch sensibles Thema sollten nicht Sensationsgier, sondern Aufklärung und Möglichkeiten zur Hilfe im Vordergrund stehen. Die Anonymität des Internets, schon lange ein Werkzeug für Täter, sollte als leicht zugängliches Medium für Opfer und deren Angehörige genutzt werden, um professionelle Hilfe und Informationen zu erhalten. Wir hoffen im Zuge dieser Kampagne dazu beitragen zu können, gerade Jugendlichen die Scheu zu nehmen sich mit dem Thema Kindesmissbrauch auseinanderzusetzen, sie zu sensibilisieren und Diskussionen anzuregen."